Haselnusscremeschnecken
Wer kennt sie nicht -. Die Haselnusscreme mit dem roten „n“ am Anfang des Namens, hergestellt im Herzen des Piemonts von einem eher grösseren Unternehmen namens Ferrero. Die Bandbreite der Qualitäten dieser verführerischen Cremes ist dabei sehr groß, wobei der Schwerpunkt auf den prozentualen Haselnussanteil liegt. Es lohnt sich auf jeden Fall beim Kauf auf die Zutatenliste und den prozentualen Anteil der knackigen Nuss zu achten. Alles über 30% ist großartig und bringt authentischen Nuss-Nougat-Creme Spass auf den Löffel. Inspiriert durch meine Liebe zu skandinavischen und amerikanischen Schnecken mit Zimt, entstand dieses Rezept, das man auch mit Pistaziencreme hervorragend zubereiten kann.
- Zubereitungszeit45 min
- Koch-/Backzeit25 min
- Ruhezeit1 h 30 min
- Gesamtzeit2 h 40 min
- Menge4 Personen
Zutaten
Zutaten für den Teig
- 300ml frische Vollmich
- 80g Butter
- 550g Manitoba Mehl oder Typ „00“
- 50g Mehl zum Ausrollen & „Bemehlen“
- 1/2 Würfel frische Hefe
- 75g Puderzucker
- 1 TL Salz
Zutaten für die Füllung
- 125g Lettinis® Haselnusscreme oder alternativ eine Haselnusscreme mit einem hohen Haselnussanteil
- 100g weiche Butter
- 75g Puderzucker
Zutaten für das Topping
- 60g Lettinis® Haselnusscreme oder alternativ eine Haselnusscreme mit einem hohen Haselnussanteil
- 60g Frischkäse
- 20g Puderzucker + (gehackte) Haselnüsse
Allora, so geht´s
Das Mehl mit dem Puderzucker und dem Salz in einer grossen Schüssel vermischen und die frische Hefe hinein bröckeln.
Die Butter in Würfel schneiden, langsam in einem kleinen Topf schmelzen und dann die Milch dazu geben,
umrühren und abkühlen lassen bis die „gebutterte“ Milch lauwarm ist
Die Milch in die Mehlmischung geben und einige Minuten zu einem glatten Teig kneten.
Zugedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.
Eine runde Kuchenform (Ø 26 – 28cm) einfetten und zur Seite stellen.
Den aufgegangen Teig zu einem Rechteck (ca. 40 x 30 cm) ausrollen.
Für die Füllung die weiche Butter mit der Haselnusscreme und dem Puderzucker gleichmässig verrühren und diese dann ebenmässig auf dem ausgerollten Teigrechteck verteilen, wobei Du einen 1/2 cm Rand aussparen solltest.
Von der langen Seite nun aufrollen und dann mit einem scharfen Messer ca. 15 Scheiben abschneiden.
Diese Scheiben in deiner gefetteten Form verteilen und zudeckt nochmal 30 Minuten gehen lassen.
Den Ofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Schnecken ca. 25 Minuten goldbraun backen.
In der Zeit die Haselnusscreme, den Frischkäse und den Puderzucker verrühren.
Die Schnecken aus dem Ofen holen, abkühlen lassen bis sie lauwarm sind und
dann mit einem Pinsel das Topping gleichmässig verteilen.
Mit (gehackten) Haselnüssen nach Gusto garnieren.
BUONA CIOCCOLATA – BUON PIEMONTE!
Tipps:
Alternativ schmeckt auch die Haselnusscreme aus dem Piemont!
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Polpette di Pane
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In der Famiglia Lettini wurde mit 9 Kindern nichts weggeworfen. Meine Oma war eine Künstlerin in der Resteverwertung und so kann ich mich noch sehr lebhaft an ihre saftigen Brotbällchen erinnern, wenn Brot übrig geblieben war oder auch wenn das Geld am Monatsende knapper war und es statt aus Hack eben Polpette di Pane Sonntags gab. Beide Varianten waren übrigens unter den Geschwistern heiß begehrt und den Erzählungen meines Vaters nach musste man auf seinen Teller schon ziemlich Acht geben, denn der Futterneid in der Familie Lettini war nicht unerheblich, was zu mittelgroßen Dramen am Sonntagstisch führen konnte. Egal wieviele Personen zugegen es gab immer einen Platz am Tisch auch für spontanen Besuch und hungrig ging keiner hinaus. Meine Oma war eine sehr tapfere, geduldige Frau und so sind alle ihre Kinder „groß und stark“ geworden. Die Liebe zum Essen ist im Übrigen bei allen Lettinis auch heute noch überproportional stark ausgeprägt – generationsübergreifend versteht sich.
Diese Resteverwertung ist eine Hommage an meine Oma, an die Traditionen der apulischen Küche und der italienischen Gastfreundschaft, bei der auch spontaner Besuch immer herzlich willkommen ist.
Friselle mit Tomaten und Burrata
- gepostet von Stefania Lettini
Apulien ist bekannt für sein Weizen und entsprechend beliebt für seine Pasta, sein Brot oder auch seine Taralli. Die Frisella oder im salentinischen Dialekt frisèddha genannt entstand aus der Not heraus, das man auf dem Land oder zu hoher See eine Brotart benötigte, die lange haltbar und zugleich dennoch genussreich war. Man findet die Frisella auch in der Basilikata, Kalabrien (Fresa) und in Kampanien (Fresella).
Le Frise werden doppelt gebacken (bis-cotto) und können mit etwas Wasser wieder zum „Leben“ erweckt werden. Das Loch in der Mitte wurde für die bessere Aufbewahrung und den Transport eingebacken und war vor allem auch für die Fischer auf ihren langen Schiffsreisen ein Segen, da diese durch das Loch ihre Angelschnur fädeln konnten und die Frise dann im salzigen Meerwasser für ihre Mahlzeit vorbereiten konnten. Olivenöl und ein paar Zwiebeln und fertig war die „Bruschetta“.
Heute nutzt man am Tisch stilvoll eine Keramikschale „Sponzafrisa“, in der man in der unteren Hälfte das gesalzene Wasser gibt, die Frisella dann dort eintunkt und dann auf der oberen Hälfte diese dann zum Abtropfen legen kann. Die nächste „Glaubensfrage“ Land auf und ab ist neben dem Belag noch, wie viele kreisende Bewegungen man mit dem Öl über die Frisa macht. Un „Giro d’Olio“ direkt nach dem Wasserbad, dann der Belag und dann nochmal eine Runde Öl als Abschluss? Oder lediglich eine kreisende Ölbewegung als Topping?
Elementare Fragen bei der Zubereitung der Frisella und zum Teil auch Grundlage für ausufernde, lebhafte Diskussionen unter foodaffinen Apuliern – einfach herrlich mit welcher Leidenschaft man sich diesen Glaubensfragen hingeben kann. Ich persönlich genieße übrigens 2 Runden und lade euch herzlich ein, die Frisa mal selbst zu probieren und vielleicht mal eine Festa di Frisa zu organisieren… Die Bruschetta 2.0 macht bestimmt auch der Famiglia und den Amici viel Spass!
Orecchiette alla Crudaiola
- gepostet von Stefania Lettini
Wenn in Apulien Sommer ist, sind 40 ° C im Schatten keine Seltenheit. Auf einen warmen Teller Pasta verzichtest Du dabei dennoch nicht. Logische Konsequenz eine kalte, schön durchgezogene Nudelsoße aus saisonalen frischen Tomaten, frisches Basilikum, Knoblauch und Olivenöl und fertig ist die „rohe“ Tomatensoße alla „Crudaiola“. Das Gericht ist nicht zu verwechseln mit einem Nudelsalat, sondern gerade die Kombination aus warmer Pasta und kalter Soße bringt das sommerliche Pastaglück. Wer das Gericht noch etwas aufwerten will, der reicht dazu eine kleine Burratina.
Parmesankörbchen
- gepostet von Stefania Lettini
Wunderschön anzusehen, Grandios zum Anrichten und sowohl für Herzhaftes als auch Süsses einsetzbar. Und noch eins ist sicher… Leuchtende Augen gibt’s bei dem Anblick und dem anschließendem Genuss als Bonus dazu.
Olivenölkuchen mit Zitronen-Ricottacreme
- gepostet von Stefania Lettini
Wenn in Amalfi die Zitronen blühen, dann wandele ich meinen apulischen Lieblingskuchen gerne ab in die cremige Variante mit ganzen Zitronen. Ein Fest für die Augen und die Sinne!
Olivenölkuchen mit Zitronencreme sind eine herrliche Kombination aus der mediterranen Note des extra nativen Olivenöls und der frischen Säure der Zitronencreme. Der saftige Kuchen wird mit hochwertigem Olivenöl gebacken, was ihm ein besonderes Aroma und eine feuchte Konsistenz verleiht. Die Zitronencreme dient als köstliche Ergänzung und rundet den Geschmack perfekt ab. Das Rezept stammt aus Italien und ist bei Liebhabern von süßen Speisen sehr beliebt. Probieren Sie ihn aus und lassen Sie sich von der italienischen Küche verzaubern!
Involtini Lucani
- gepostet von Stefania Lettini
Die kleinen Rouladen sind sind ein typisches Sonntagsgericht in der lukanischen Küche. Sie werden liebevoll gefüllt mit Zutaten, kurz angebraten und schmoren dann in saftiger Tomatensoße. Allein der Duft in der (Wohn-)Küche macht die Zubereitung zu einem Erlebnis.